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Stadtbäume für Berlin

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Ich hab mich ja schon darüber ausgelassen wie schön doch mein Weg zur Arbeit ist und wie sehr er mit Blödsinn und Baustellen versüßt wird.
Eine, für teuer Geld und bestimmt mit Chemie aus Erdöl gemacht Werbung, ist mir ganz besonders aufgefallen. In der U-Bahn aufgehangen mit dem Titel „Da Biste Blatt“.

Wie bitte? Ich soll für Bäume Spenden? Erstmal die Webseite besuchen unter www.berlin.de/stadtbaum

Und es ist Wahr. Weil Berlin kein Geld hat, soll der Bürger einfach die Aufgaben des Staates übernehmen und neben den Steuergeldern jetzt auch noch so was wie eine „freiwillige Zusatzabgabe“, also eine Spende, leisten. Dreister geht es kaum.

Auf der Webseite steht
„Viele Straßenbäume, die in den vergangenen Jahren in Berlin gefällt werden mussten, konnten aus finanziellen Gründen bisher nicht ersetzt werden. Das bedeutet für uns alle einen gewaltigen Verlust an Lebensqualität.“
Nicht mein Problem! Soll die berliner Regierung doch das ganze mit ihren Diäten finanzieren! Die kommen nicht klar und ich soll es richten. Das ganze wird mit einer Kampagne verkauft die ihrerseits Geld kostet.

Interessant die Zahlen:

Spendenbetrag 2014:
81.738,66 €
Spendenbetrag 2013:
250.843,58 €
Spendenbetrag 2012:
7.960,00 €

Warum die so Schwanken ist mir unklar, sofern diese Zahlen „stimmen“ und nicht a la ADAC frisiert sind.
Angeblich sind 398.552,24 Euro insgesamt gespendet worden:

dies entspricht
398.552,24 Euro / 800 Euro/Baum = 498,91 Bäumen.

Das kann nicht stimmen, denn die Karte auf
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/kampagne/de/karte/

weißt viel viel mehr Bäume aus!
Ein Schelm wer jetzt Böses dabei denkt, aber es denkt ja offenbar keiner, obwohl diese Werbung so viele Menschen in der Bahn erreicht oder erreichen sollte.
Armes Deutschland.

Aufschrift einer Notrufsäule in Berlin
Eingerichtet aus dem Nachlaß von Herren Werner Armborst, Berlin – Aufgestellt am U-Bahnhof Leopoldplatz der U6 in Berlin

Die Sicherheit finanziert offenbar mittlerweile auch nicht mehr der Steuerzahler (siehe dazu Bild), nein das machen jetzt auch schon Privatpersonen. Nur bei Politikern steht ein Polizeiauto vor der Haustür, sonst bekommt man eventell ein paar Farbbeutel an die Fassade. So fehlt die Polizei in der U-Bahn und dann entsteht die Sachbeschädigung eben dort.
Hat jemals ein Politiker mit seinem Nachlaß etwas in seiner Stadt finanziert? Vaterlandsliebe und Patriotismus sieht anders aus.